Mittendrin statt nur dabei: 10d im Bonner Haus der Geschichte

Das Haus der Geschichte in Bonn bietet einen anschaulichen und informativen Einblick in die deutsche Geschichte seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und ist somit ein geeignetes Exkursionsziel für den Geschichts- und Sozialkundeunterricht in der 10. Klasse. Nach Rücksprache mit dem Wachpersonal machten sich einige Schülerinnen der Klasse 10d im Museum auf den Weg nach interessanten Motiven, in denen Besucher und Exponat gemeinsam in Erscheinung treten können. Diese Fotos sind hier gemeinsam mit einer kurzen Bildinformation zu sehen.


Vier Schülerinnen stehen neben dem Anzug des ersten Deutschen im Weltall. Es war dies Siegmund Jahn, der als DDR-Kosmonaut 1978 zu einem Raumflug startete.


Der Schwarze Mann symbolisiert die Händler auf dem Schwarzmarkt der BRD in der Nachkriegszeit. Die Tauschgeschäfte wurden mit Zigaretten als Zahlmittel betrieben. Diese hatten einen größeren Wert als die damalige Reichsmark.


Der ganze Besitz von Flüchtlingsfamilien, wie sie hier auf dem Bild zu sehen sind, waren meistens ein kleiner Handwagen, ein Rucksack und ein Holzkoffer mit wenigen Habseligkeiten. Hunderttausende erlitten Leid bei Flucht, Vertreibung oder Verschleppung. Auch diese Familie war wahrscheinlich kein Ausnahmefall, doch trotzdem verloren sie ihr Lachen nicht.


Eisdielen wurden zu einem beliebten Treffpunkt der bundesdeutschen Jugendlichen. Dort wurde Eis gegessen, Beziehungen wurden geknüpft und man tanzte zu Rock 'n' Roll und deutschen Schlagern. Die originale Theke der Eisdiele kommt aus einem Hamburger Universitätsviertel und ist mit zeitgenössischen Accesoires ausgestattet.


Aus zwei zu Sesseln umgebauten Einkaufswägen konnte man sich eine Parade von Klassikern der Unterhaltungssendungen und Werbespots des bundesdeutschen Fernsehens anschauen, die über Angebote für Konsum und Freizeit informierten.


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