Kunstausstellung am 9. Februar 2006

"Eines der entscheidenden Ziele des Kunstunterrichts ist nicht das Ergebnis, sondern der Prozess." So umschreibt Daniela Huber ihr Verständnis von Unterricht. Zum Abschluss ihres Zweigschuleinsatzes als Kunstreferendarin am Johannes-Butzbach-Gymnasium veranstaltete sie am 9. Februar 2006 eine Ausstellung mit Arbeiten, die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 11. Jahrgangsstufe im Laufe des letzten halben Jahres erstellt haben.
Diese Arbeiten zeigen auch, dass im Kunstunterricht nicht nur gezeichnet und gemalt wird, sondern die unterschiedlichsten Materialien zum Einsatz kommen können: z. B. Verpackungsmaterialien, Alltagsgegenstände, Styropor, Zuckerwürfel und Ähnliches. Es sind Experimente, Übungen, Umsetzungen von Ideen, die nicht unbedingt den Anspruch von Kunstwerken erheben, denn es geht nicht um absolute Perfektion. Beim Betrachten von Zeichnungen, Malereien und Objekten sollte eines nie in Vergessenheit geraten: Der Prozess. Nicht wenige der folgenden Beispiele haben den Zeitrahmen eines Halbjahres benötigt oder wurden in der Freizeit der Schüler nach dem Unterricht fertig gestellt, um zu dem in der Ausstellung präsentierten Ergebnis zu kommen. Das praktische Tun, das Experimentieren mit Materialien, das haptische Erleben, das Umsetzen und Wieder-Verwerfen von Ideen, das gemeinsame Entwickeln von Lösungen und nicht zuletzt die Schulung der Wahrnehmung und Sensibilisierung für die Dinge in unserer Umwelt sind wichtige Ziele des Kunstunterrichts.

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