Evangelisch- Katholisch - Orthodox

Vor den Pfingstferien schlossen sich die Religionsklassen der 8. Jahrgangsstufe von Frau Haas und Herrn Heim zu einer Projektgruppe zusammen. Die Thematik des Projekts war für Schüler und Lehrer bis dahin noch unbekannt.

Durch dieses Projekt bekamen die Schüler Einblicke in die Unterschiede der Konfessionen. Dies bedeutete gleichzeitig, dass ein genauer Blick auf die eigene Konfession damit verbunden war. Besonders gefiel dabei den Schülern, dass sie viel Neues und Unbekanntes über die andere Religion sehen konnten. So ist es z.B. in der katholischen Kirche nicht erlaubt, dass Priester heiraten dürfen. Damit wird symbolisiert, dass sie nur Gott lieben. Die Ehelosigkeit trägt dazu bei, dass die Priester sich voll und ganz auf Gott und die seelsorgerischen Aufgaben konzentrieren.
Noch interessanter wurde es, als zwei Schüler ihre orthodoxe Religion vorstellten. Ein Gottesdienst in der orthodoxen Kirche dauert oft bis zu drei Stunden!

Am Ende sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die beiden wichtigsten Konfessionen in Deutschland ziemlich gleich sind und man die Unterschiede einfach akzeptieren muss, da jeder so leben kann wie er selbst möchte.

Was für die beiden Konfessionen wichtig zu wissen oder nicht so toll ist, war für die Protestanten unter anderem, dass die Katholiken im Glaubensbekenntnis sagen: ICH GLAUBE AN DIE KATHOLISCHE KIRCHE und dass sie katholisch dabei für alle Christen nehmen. Die Katholiken fanden es gut, dass es bei Protestanten auch Pfarrerinnen gibt und dass die Pfarrer heiraten dürfen.

Insgesamt fanden die Schüler dieses Projekt gelungen, der einzige Kritikpunkt war der, dass man sehr viel schreiben musste. Hoffen wir, dass die Lehrer etwas daraus lernen.

(Alisa Kampf und Nicole Sevenich, Fotos: Sven Leeger (Klasse 8c)



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