P-Seminar Geographie:
Exkursion an die Nordsee

(18. - 23. Juli 2011)
Ab September 2010 hatten 15 Schüler und Herr Weitz jeden Montag von halb 4 bis 5 das Vergnügen, in einem Klassenzimmer bzw. im Computerraum zusammenzusitzen und P-Seminar zu haben. Das Seminar bestand aus Berufs- und Studienwahl (BUS), aber hauptsächlich aus der Planung und der Durchführung der Exkursion. Der Termin stand schon fest: In der Fahrtenwoche (18.-23.Juli 2011) würden wir unsere Exkursion machen.

Da bis dahin noch Zeit war, begannen wir mit dem BUS-Teil, d.h. wir machten den Geva-Test, hielten Referate über die verschiedensten Berufe bzw. Studiengänge und erweiterten somit unsere Kenntnisse über Berufsfelder und so manch einer bekam dadurch schon konkrete Berufsvorstellungen.

Währenddessen bildeten wir ‚Expertengruppen', in denen wir uns zunächst über Themen wie Wattenmeer, Sturmfluten, Küstenschutz, Speicherstadt Hamburg etc. informierten und erste Vorschläge brachten, was wir während der Exkursion machen wollen. Eines stand schon fest: Wir würden von Montag bis Freitag in Husum sein und freitagabends und am Samstag noch in Hamburg vorbeischauen.

Die Zeit verging schnell und schon waren es nur noch ein paar Wochen bis zur Exkursion. Letzte Vorbereitungen wurden getroffen, Termine ausgemacht und die Referate, die wir dann vor Ort halten würden, wurden vorbereitet.

Schließlich ging es dann mit Koffern, Herrn Weitz und Frau Brütting UND MIT FAHRRADHELM montagsfrüh in den Zug in Richtung Husum. Als wir nach der langen, aber höchst amüsanten Fahrt endlich ankamen, wurde verzweifelt versucht, die Betten in der Jugendherberge zu beziehen, die Gruppenwaschräume betrachtet, die Koffer ausgepackt und dann gegessen.

Am Dienstag führten uns Fabio und Lukas durch das Städtchen Husum, unter anderem zum Theodor-Storm-Denkmal und zum Storm-Haus. Weiter ging's mit Christopher und Marius in Richtung Schifffahrtsmuseum. Dann fuhren wir nach Friedrichstadt. Dort hielten wir uns hauptsächlich in 3er bzw. 4er Gruppen auf, machten eine Tretboottour, bummelten durch die Gassen, oder aßen Eis.

Am Mittwoch hatten wir viel vor: Frühs ging's auf dem Fahrrad in Richtung Nordstrand, denn dort machten wir eine Wattwanderung, die sehr interessant, aber auch vor allem - nicht nur wegen unserem netten Wattführer - sehr unterhaltsam war. Nach der Wattwanderung und nachdem wir alle wieder sauber waren, fuhren wir auf unseren geliehenen Drahteseln weiter. Schließlich kamen wir an einem Windpark an. Dort erzählte man uns, wie ein Windrad überhaupt funktioniert, über den Bau dieses Windparks und was dies für die Anwohner bedeutet. Danach fuhren wir wieder Richtung Jugendherberge. Nachdem dann endlich alle eingetrudelt waren, gab es Abendessen und viele von uns fielen danach relativ schnell in ihre Betten.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Bus von Husum an den Anlegehafen von Nordstrand, um mit dem Schiff zur Hallig Hooge zu kommen. Dort schlenderten wir über die Hallig und sahen, wir das Leben auf solch einer Insel ist. Nachdem die Hallig ausführlich erkundet wurde, schipperten wir wieder zurück nach Nordstrand. Hier wartete schon ein Bus auf uns, der uns zum Eidersperrwerk fuhr. Das war sehr praktisch, denn die lange Busfahrt wurde hauptsächlich zum Schlafen genutzt. Ausgeschlafen machten wir dann eine Führung, in der uns die Funktionsweise des Sperrwerks näher gebracht wurde. Nachdem uns noch ein Film gezeigt wurde, machten wir uns wieder auf nach Husum. Donnerstagabend war der letzte Abend in Husum. Manche nutzten ihn, um Husum zu erkunden bzw. die Pizzeria zu suchen, andere blieben in der Jugendherberge.

Freitag frühs gingen wir zum Bahnhof und gegen Mittag kamen wir schließlich in Hamburg an. Mit Trolley in der einen und Stadtplan in der anderen Hand, suchten wir unser Hostel, in dem wir von Freitag auf Samstag schlafen würden. Da wir einen straffen Zeitplan hatten, machten wir uns gleich weiter auf den Weg zu unserer Hafenrundfahrt und da wir auch mit dem Bus nicht pünktlich zur vereinbarten Abfahrtszeit erscheinen konnten, wurde sogar extra auf uns gewartet. Am Hafen schließlich angekommen ging die Hafenrundfahrt los. Nachdem die Hafenrundfahrt nun nach 1,5 Stunden vorbei war, machten wir uns alle bei leichtem Regen auf den Weg in die Speicherstadt zum Hamburger Dungeon. Dort wurde uns dann die Geschichte Hamburgs auf eine "gruselige" Art näher gebracht. Danach durften wir selbst in Gruppen Hamburg erkunden. Einige hatten sich überlegt das Musical "König der Löwen" zu besuchen. Die andere Gruppe ging auf die Reeperbahn in die eine oder andere Kneipe. Nach dem schönen aber auch stressigen Tag in Hamburg waren wir alle abends zurück in unserem Hotel. Am nächsten Morgen traten wir schließlich, nach einer sehr lehrreichen und schönen Woche, die Heimreise an.

Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass dieses P-Seminar ein voller Erfolg war. Zwar gab es hier und da ein paar Uneinstimmigkeiten, aber wo hat man diese nicht? Wir haben viel erlebt, viel gelacht aber auch viel gelernt. Was will man da mehr, Herr Weitz?

(Michelle Schwing, Q 12)

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