Ruhrgebiet - Exkursion


Montag, 22.7.2013

Um kurz nach 8 Uhr ging es am Montagmorgen mit dem Zug von Miltenberg Richtung Essen. Gleich am ersten Nachmittag stand nach dem Einchecken in der Jugendherberge das Weltkulturerbe "Zeche Zollverein" in Essen auf dem Programm. Hier erfuhren wir während einer Führung wie damals die Steinkohle gefördert, verarbeitet und weiter transportiert wurde.

Dienstag, 23.7.2013

Am Dienstag fuhren wir nach Duisburg in den Landschaftspark Nord. Hier besichtigten wir ein ehemaliges Stahlwerk mit Hochöfen. In dem still gelegten Gelände sind mittlerweile ein Kletterpark und weitere Freizeitmöglichkeiten unter gebracht. In einem alten Gasometer gibt es sogar ein riesiges Tauchbecken. Wir lernten das weitläufige Gelände ausführlich bei einer GPS-gesteuerten Schatzsuche kennen. Danach radelten wir ins benachbarte Oberhausen. Hier besuchten wir zunächst den Gasometer, einen der höchsten alten Gasspeicher im Ruhrgebiet mit einem fantastischen Blick über Oberhausen und Umgebung. Anschließend wurde das CentrO, eines der größten Shopping-Centers Europas erkundet.

Mittwoch, 24.7.2013

Den Mittwochvormittag verbrachten wir wie früher im Ruhrgebiet nicht ausgewöhnlich unter der Erde - im Deutschen Bergbaumuseum in Bochum. Hier wird in einem Museumsstollen gezeigt und erklärt, wie sich der Kohleabbau im Laufe der Zeit im Ruhrgebiet verändert hat.
Nachmittags ging es wieder nach Essen an den schönen Baldeneysee. Hier steht die Villa Hügel, das ehemalige Wohnhaus der Familie Krupp - die in der Geschichte des Ruhrgebietes wohl wichtigste Familie, wenn es um Stahlproduktion geht. Den Abend verbrachten wir in der Essener Innenstadt.

Donnerstag, 25.7.2013

Der Donnerstag wurde vollständig in Dortmund verbracht. Gestartet wurde am Phönixsee, ein künstlich angelegter See, der die Fläche eines ehemaligen Hüttenwerks überdeckt. Um den See entstehen Villen, schöne Einfamilienhäuser und Restaurants. Dieses Viertel zeigt also, was im Ruhrgebiet aus alten, brach gelegenen Flächen entstehen kann. Auch wenn es nicht immer allen Beteiligten gefällt. Nach einer Erfrischung am See fuhren wir in die Dortmunder Innenstadt, wo wir auf einem ausgiebigen Stadtrundgang über die Entwicklung der Stadt informiert wurden. Von der Aussichtsplattform "Dortmunder U" - Teil eines alten Brauereigebäudes - sahen wir die Stadt von oben. Auch das Dortmunder Fußballstadion wurde besichtigt, bevor uns die Stadt Dortmund und das gesamte Ruhrgebiet am Abend noch einmal zu Füßen lag, da wir im Westfalenpark die Aussicht vom Florianturm genießen konnten.

Freitag, 26.7.2013

Freitag war Abreisetag, nach dem Auschecken aus der Jugendherberge fuhren wir mit dem Zug von Essen nach Miltenberg zurück.

(Björn Bülles)

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