Zerbrechliche Schöpfung

Ein Projekt der 5. Klassen aus der Evangelischen Religion
Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich in der zweiten Hälfte des Schuljahres 2013/14 ausführlich mit Gott, dem Schöpfer von Himmel und Erde.
"Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut",
so wird die Erschaffung der Erde im 1. Buch Mose geschildert. Dabei werden die Einzigartigkeit und Besonderheit der Welt und der Natur hervorgehoben.
Dieser Bericht von der Schöpfung ist kein "Wie"- Bericht. Denn es geht weniger darum, "wie" genau die Erde entstanden ist.
Die Betonung liegt darauf, dass Gott eine Beziehung zur Welt und zum Menschen hat. Die Welt ist geborgen in seiner Hand. Es geht also um Glauben und Vertrauen.
Die Welt ist allerdings nicht vor allen Gefahren geschützt, sondern durchaus gefährdet und zerbrechlich. Es liegt an uns, wie wir mit der Welt und der Natur umgehen.
Diese Geborgenheit und die Zerbrechlichkeit der Welt haben die Schülerinnen und Schüler sichtbar gemacht. Sie haben aus Ton Schalen geformt und die Schöpfung - die Welt, die Natur, die Tiere, die Menschen - dort hineingezeichnet. Religiöse Symbole wie das Kreuz oder das Alpha und Omega weisen darauf hin, dass Gott dazugehört und dass die Welt und alles, was lebt, eine Beziehung zu ihm haben.

(Pfarrerin Martina Haas, evangelische Religion)

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