Biblische Geschichten und ihre Erzählkraft in den Symbolen -

ein zweiteiliges Projekt aus der evangelischen Religion
Zu Beginn des Schuljahres 2014/15 beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe im evangelischen Religionsunterricht mit der Bibel und den biblischen Geschichten. Sie formten aus Ton ein Buch und ritzten darin ihre Lieblingsgeschichte ein. Dabei lernten sie zu unterscheiden zwischen Geschichten aus dem Alten Testament (v. a. Erzählungen vom Volk Israel) und dem Neuen Testament (v. a. Erzählungen von Jesus). Eine Lieblingsgeschichte aus dem Alten Testament ist z. B. die Erzählung von der Arche Noah und eine aus dem Neuen Testament ist z.B. die Erzählung der Geburt Jesu.
Auch die Geschichte von Kreuz und Auferstehung kam mehrmals vor. Im weiteren Verlauf des Schuljahres knüpften wir daran an und beschäftigten uns mit religiösen Symbolen, d.h. mit Merkzeichen, die vom Glauben erzählen.
Eines der Symbole ist das Kreuz. Besonders daran ist, dass das Kreuz nicht nur für den Tod von Jesus steht, sondern zugleich auch für seine Auferstehung. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten nun nochmals mit Ton, formten jeweils ein Kreuz und ritzen in das Symbol des Kreuzes noch weitere Symbole ein, z. B. die griechischen Buchstaben Chi (X) und Rho (P) für Christus oder das Alpha und Omega (der erste und letzte Buchstaben des griechischen Alphabets) für Anfang und Ende. Auch sind auf einigen dieser Tonkreuze Fische als Symbol für die ersten Christen zu sehen. All diese christlichen Symbole finden sich in vielen Kirchen und sie erzählen den Menschen, die sich damit befasst und beschäftigt haben, biblische Geschichten vom Glauben.
Die Tonarbeiten wurden von den Schülern teilweise an Familienmitglieder verschenkt. Ein Kreuz wurde bei der Beerdigung des Opas mit ins Grab gelegt - als Zeichen für die Auferstehungshoffnung.

(Pfarrerin Martina Haas, Unterricht in Evangelischer Religion, 5. Jahrgansstufe)

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