Zeitreise in die Steinzeit

Im Medienraum des Johannes-Butzbach-Gymnasiums gab es eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag: Der Archäologe Lothar Breinl vom Landesamt für Denkmalpflege in Regensburg informierte die SchülerInnen der drei sechsten Klassen über die Steinzeit.

Alles begann mit einem Vortrag, der die ersten zwei Stunden dauerte. Da berichtete Herr Breinl von seinen Erlebnissen bei Ausgrabungen und zeigte auf interessante Weise das Leben und Denken der Menschen zu dieser Zeit. Zum Ende des Vortrags wurde unter den gespannten Blicken der SchülerInnen vorgeführt, wie die Menschen damals mit einer aufwendigen Prozedur Feuer machten. Erst wurde Zunder gerieben, dann Feuerstein und Pyrit aneinandergeschlagen, so dass ein Funke entstand, der in den Zunder eingegraben und mit trockenem Stroh umhüllt wurde. Dann konnte man hineinpusten, und eine Flamme entstand. Nach einigen Minuten brannte wirklich eine kleine Flamme. Dann war erst einmal Pause. Danach fing endlich das lange ersehnte Basteln an. In den folgenden Stunden kamen nacheinander die drei Klassen an die Reihe. Verständlicherweise musste für die Materialkosten von manchen Dingen ein kleiner Geldbetrag bezahlt werden. Doch dann ging es los. Neben Pfeilen, Steinzeitbohrern und Tongefäßen war auch ein "Steinzeittelefon" möglich. All diese Sachen konnten danach mit Farben aus Steinen angemalt werden. Der Grund für das ganze Projekt war natürlich das Näherbringen des Zeitalters der Steinzeit und, da die Kinder schon viel aus dem Geschichtsunterricht gewusst hatten, ein interaktives Erlebnis.

Die hergestellten Gegenstände konnten natürlich mitgenommen werden und stellen so eine schöne Erinnerung an diesen Tag dar. Außerdem konnten die SchülerInnen mit eigenen Augen und Händen erleben, wie die Menschen damals gelebt hatten.

(Felix Stoll, 6c)

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(Fotos: W. Kimmel)


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