Red Hand Day

Kinder in der Einen Welt
Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen des Johannes-Butzbach-Gymnasiums beschäftigten sich im Rahmen des Lehrplanthemas „Kinder in der Einen Welt“ im katholischen Religionsunterricht unter anderem mit Kinderarbeit, dem harten Leben von Straßenkindern und dem Schicksal von Kindersoldaten. Dabei entstand der Wunsch, selbst aktiv zu werden und mitzuhelfen, auf das Leid von Kindern in anderen Erdteilen aufmerksam zu machen. So entschlossen sich die Schüler an der Aktion "Red Hand Day" teilzunehmen, die seit zehn Jahren von dem internationalen Hilfswerk Terre des Hommes ausgerichtet und von Organisationen wie Unicef unterstützt wird. Dabei werden möglichst viele Abdrücke roter Hände gesammelt, diese mit dem jeweiligen Namen und einer kurzen Botschaft versehen und an den zuständigen Wahlkreisabgeordneten oder an die Parteivorsitzenden der großen deutschen Parteien geschickt. Auf diese Weise sollen Politiker aufgefordert werden, gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten vorzugehen. Schwerpunkt der Aktion 2016 ist „Keine Waffen in Kinderhände – Waffenexporte stoppen!“. Fleißig bemalten die Sechstklässler viele Hände ihrer Lehrer und Mitschüler. Insgesamt beteiligten sich 180 Lehrer und Schüler, um mit ihrem roten Handabdruck gegen den unmenschlichen Einsatz von Kindern in Kriegsgebieten zu protestieren.

(Christian Krebs)


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(Fotos: Bodo Weitz)

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