Ausflug zum Pompejanum nach Aschaffenburg



Wenn man auf der Aschaffenburger Mainbrücke steht, erblickt man links vom Schloss versteckt hinter Bäumen das Pompejanum, den Nachbau einer alten Villa aus dem verschütteten Pompeij. Dort besuchte die Klasse 7b mit Klassenleiterin Frau Bauer und Herrn Grein am 20. Juli 2017 eine Führung, die vor allem das Thema "Römische und Griechische Götter" behandelte. Den Schülern wurden aber ebenso erzählt, warum das Vorbild des Pompejanums das Haus der Dioskuren genannt wird, oder warum sich das Original vom Nachbau doch in manchen Dingen unterscheidet.

Nachdem die Klasse durch das Atrium, die Eingangshalle, geführt worden war, besichtigte sie zuerst den ältesten Teil der Villa. Das Pompejanum, erstmals durch König Ludwig l. im 19. Jahrhundert erbaut, wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und danach fast vollständig restauriert, bis auf genannten Raum. Dort erzählte die Führerin über die Wiederentdeckung Pompeijs und erste Ausgrabungen, sowie über die Erbauung des antiken Gebäudes, das nun am Mainufer steht.

Danach wurde den Schülern einiges über die Religion der Römer und Griechen gesagt, sowie Wandmalereien und Statuen von Göttern oder Monstern gezeigt. An der Mauer, die eine Terrasse umgibt, konnten sie ebenfalls ein Suchspiel spielen, welches die Maler Joseph Schwarzmann, Christoph Friedrich Nilson und Joseph Schlotthauer dort zum Spaß angebracht hatten: die Klasse musste an den abgebildeten Olivenbäumen zwischen allen für diesen Baum typischen Blätter ein einzelnes Eichenblatt finden.

Die Gruppe besichtigte ebenfalls die kleine Küche, in der sich Töpfe und Amphoren, die noch aus der Antike stammten, befanden. Dort wurde ihnen ebenfalls ein Rezept verraten, für das Pompeij berühmt war.

Der Besuch des Pompejanums war wie eine Zeitreise ins alte Rom und die Klasse 7b bedankt sich bei Frau Bauer für diesen schönen Abschluss der letzten zwei Jahre Latein. Es war eine gelungene Ergänzung des Unterrichts und wird nicht so schnell vergessen werden.

(Neela Lummel, Michelle Wolf)

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