Schulpartnerschaft des JBG Miltenberg mit Villalbilla bei Madrid: Gelebter europäischer Gedanke

„Die europäische Einigung führen wir oft im Worte, damit sie aber mehr ist als Floskel, müssen wir sie mit Leben füllen“, erklärt der Schulleiter Ansgar Stich den Gedanken hinter der Schulpartnerschaft des Johannes-Butzbach-Gymnasiums Miltenberg mit der Gesamtschule Educrea El Mirador in Villalbilla bei Madrid. Und jetzt war es wieder so weit: Der schon traditionelle Austausch des Miltenberger Gymnasiums mit seiner spanischen Partnerschule konnte wieder stattfinden. Die freudige und auch etwas gespannte Erwartung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe, die sie mit der verantwortlichen Lehrkraft Studienrätin Katharina Kappel und dem begleitenden Mitarbeiter in der Schulleitung Studiendirektor Christoph Grein teilten, erfüllte sich vollends in einem spannenden, lehrreichen und insgesamt sehr schönen Aufenthalt in Zentralspanien. Dieser Austausch gehört zum festen Fahrtenprogramm des Miltenberger Gymnasiums. Villalbilla liegt in der Nähe der Stadt Alcalá de Henares. Diese ist eine der ältesten Universitätsstädte Spaniens und der angenommene Geburtsort von Miguel Cervantes, der als spanischer Nationaldichter gilt. Seine Figur Don Quijote ist auch bei uns allseits bekannt. Neben dem Besuch der Welterbestätte Toledo boten sich schon allein wegen der Nähe zur spanischen Hauptstadt Madrid viele Ausflüge bei herrlichem Frühlingswetter von selbst an. Wichtigster Inhalt aber eines Schulaustausches ist das Erleben des jeweils anderen Alltags, was für manche durchaus eine Herausforderung ist, aber für alle eine sichere Bereicherung darstellt. Alle Beteiligten freuen sich sehr auf den sehr baldigen Gegenbesuch der spanischen Partnerschule. Schulleiter Ansgar Stich ist begeistert von diesem tollen überunterrichtlichen Angebot der Fachschaft Spanisch mit ihrer Leiterin Katharina Kappel: „Wir füllen das europäische Projekt mit Leben und das stimmt doch ein wichtiger Baustein für eine gemeinsame friedliche Zukunft auf unserem Kontinent.

(Dr. Carsten Isselhorst)